Centauktionen

Centauktionen wie Swoopo, Snipster, Crazyhammer, Hammerdeal oder wie sie alle heißen haben ein klares Auktionskonzept, dass sich von Auktionen, wie wir Sie von Ebay kennen nur geringfügig unterscheiden. Bei den Centauktionen oder auch Eincentauktionen handelt es sich um das Amerikanische Auktionssystem. Dies bedeutet, dass jedes Gebot, dass man abgibt Geld kostet.
In der Regel kostet so ein Gebot 50 Cent. Wer mehrere Gebote in sogenannten Gebotspaketen kauft, kann beim Einzelpreis je nach Anbieter ein paar Cent sparen. Das hört sich vielleicht nicht viel an, aber wenn man die richtige Strategie anwendet, dann ist das ein entscheidender Vorteil.

Jede Auktion hat eine gewisse Laufzeit, die meist bei einigen Tagen liegt. In dieser Zeit kann man auf den Artikel bieten. Dadurch steigt der Auktionspreis um einen bestimmten Centbetrag, der bei jeder Auktion einzeln ausgewiesen wird. In der Regel sind es Gebotsschritte von einem Cent. Hierbei verdient der Anbieter nämlich am meisten Geld.
Richtig interessant wird die Auktion aber erst, wenn die Zeit abgelaufen ist. Sobald der Countdown zu Ende ist, beginnt die sogenannte Countdown Phase, oder auch Clickout Phase. Für jedes Gebot, dass in diesem Zeitraum eingeht, verlängert sich die Countdown Phase um ein bestimmtes Zeitintervall. In der Regel sind es hier 20 Sekunden um die Spannung zu erhöhen. Aber genau hier unterscheiden sich viele Anbieter. Bei einigen geht die Countdown Phase wieder bei 20 Sekunden los auch wenn 5 Angebote auf einmal eintreffen, bei anderen Anbietern erhöht sich in diesem Fall die Auktionsdauer auf 100 Sekunden. So kann es passieren, dass die Auktion plötzlich wieder eine Stunde läuft, da so viele Gebote auf einmal abgegeben wurden.

Eine Auktion endet nur, wenn in der Countdown Phase kein Gebot mehr abgegeben wurde. Damit gewinnt derjenige, der das letzte Gebot abgegeben hat. Bei einigen Anbietern bekommt der zweit- und drittplatzierte einen Teil seiner abgegebenen Gebote zurück. Aber auch hier gibt es große Unterschiede bei den jeweiligen Anbietern. Mehr dazu bei den jeweiligen Anbietern in der Übersicht. (siehe untern).
Der Gewinner der Auktion hat nun die Möglichkeit den Artikel zu dem Endpreis zu erwerben. Zusätzlich zu seinen abgegebenen Geboten muss er daher noch den Gebotsendpreis zuzüglich anfallender Versandkosten bezahlen.

In aller Regel ist der Gebotspreis um circa 90 % niedriger als der reguläre Einkaufspreis. Wie funktioniert das, ohne dass der Anbieter ein Minus macht? Das ist eine ganz einfache Rechenaufgabe und auch wenn es auf den ersten Blick sehr günstig erscheint, macht der Anbieter einen riesen Profit.

Sie müssen bedenken, dass jedes abgegebene Gebot 50 Cent kostet. Sollte nun ein Flat-TV mit einem Wert von 3999,- Euro für 99,- Euro verkauft werden, dann sind immerhin 9.900 Gebote eingegangen. Dadurch ergibt sich 9.900*0,5 Euro = 4950 Euro. Also ein Gewinn von knapp 1.000 Euro. Da der Anbieter den Artikel im Großhandel kauft, wird er auch weniger als 3999,- für den Artikel bezahlt haben und mindestens 1.500 Euro Gewinn gemacht haben. Und bedenken Sie, dass in so einem Auktionshaus mehr als ein Artikel am Tag versteigert wird. Natürlich gibt es auch Artikel mit denen der Anbieter Verlust macht. Wenn sich die Mischkalkulation allerdings nicht rechnet, verschwindet der Anbieter wieder schnell vom Markt.

Für Sie als Endverbraucher sollte es allerdings egal sein, wie viel Geld der Betreiber mit der Seite erwirtschaftet, denn es geht ja darum ob Sie ein Schnäppchen machen können oder nicht. Wenn Sie einen Artikel über den normalen Onlinehandel kaufen, fragen Sie ja auch nicht, was der Einzelhändler daran verdient.Ihnen kommt es nur darauf an, ob Sie selber ein Schnäppchen machen.

Wer so ein System richtig angeht, der kann durchaus ein Schnäppchen machen. Im schlimmsten Fall haben Sie nichts zu verlieren, wenn Sie nicht den Fehler machen, den mindestens 90 % aller Teilnehmer solcher Auktionen machen. Der durchscnittliche User, der auf solch eine Seite kommt, sieht die günstigen Preise und denkt sich: Waow, will ich haben. Aus Sicht der Anbieter ist das natürlich optimal, aus Sicht des Käufers eher suboptimal. Aber da wir User ja alle mündige Bürger sind, sind wir für unser Handeln auch selbst verantwortlich.

Das Wichtigste ist, dass Sie nicht auf etwas bieten, dass Sie nicht wirklich haben wollen. Erwarten Sie nicht, dass Sie für 10 Euro einen Artikel erhalten, der im Laden mehrere hundert bis tausend Euro kostet.

Mehr dazu unter Strategie



Anbieterübersicht

Die Anbieter sind nach dem Alphabet sortiert:

Centgebote  

Centgebote.tv

Die Seite von Centgebote.tv gibt es circa seit 03/2009. Anfänglich mit einer Betaphase gestartet, hat es diese Auktionsplattform geschafft viele User anzulocken. Ich habe zwar noch nie Werbung für diese Plattform gesehen, was aber nicht heißen muss, dass der Betreiber keine schaltet. Da das Unternehmen aus Berlin kommt, kann es natürlich sein, dass vor Ort Werbung geschaltet wurde.

Trotzdem scheint es viele User zu geben, da die Artikel für teilweise ziemlich horrende Preise weggehen.

Der Betreiber hat im Gegensatz zu vielen anderen Plattformen die Auktionszeiten begrenzt. Das heißt, dass die Auktionen erst gegen 17.00 Uhr starten und ab 24.00 Uhr auch keine neuen mehr beginnen. Dies ist natürlich sehr geschickt, wenn man nicht die Millionen im Rücken hat, wie es bei anderen Plattformen zur Zeit der Fall ist. Die meisten Leute kommen nach 17.00 Uhr von der Arbeit und der Traffic ist somit viel höher als früh morgends.

Ein weiterer Unterschied zu anderen Plattformen ist, dass es Festpreisauktionen gibt. Das bedeutet, egal wieviele Gebote eingehen, am Ende bezahlt man immer den gleichen Preis. Aus Marketing Sicht genial, denn der User sieht den Preis nicht steigen und kann auch nicht nachvollziehen wieviel Gebote bereits eingegangen sind.

 

Die Darstellung der Produkte und der Seite unterscheidet sich ein klein wenig von den meisten anderen Plattformen. Begründet sich aber wohl darin, dass nicht soviele Artikel angeboten werden, es aber trotzdem voll ausgelastet aussieht.

In der Gebotsübersicht kann man die letzten 10 Gebote sehen. Es wird auch gezeigt, ob die Gebote per BietButler (hier Centomat) oder per Einzelgebot abgegeben wurden. Leider kann man nicht sehen, wer zu den letzten Bietern gehörte um eventuell festzustellen, wie viele Leute in den letzten Paar Minuten mitgeboten haben. Hier sollte zur Transparenz eindeutig noch etwas geleistet werden.

Bei abgelaufenen Artikeln werden auch nur die letzten 30 angezeigt. So kann man nicht nachvollziehen, ob hier Powerseller dabei sind oder nicht. Dies verstärkt die mangelde Transparenz auf der Seite.

Außerdem besteht nicht die Möglichkeit, dass man den Artikel zum Festpreis erwerben kann, falls man die Auktion nicht als Gewinner verlässt. Somit ist hier, im Falle des Verlusts, das gesamte eingesetzte Geld weg.

Da es andere Auktionsplattformen gibt, die etwas transparenter sind und die Möglichkeit des Sofortkaufs nicht gegeben ist, nutze ich diese Plattform nicht. Und finde Sie auch nicht empfehlenswert. Aber wie so oft, muss das jeder für sich selbst entscheiden.

Centgebote

 

Weiterführende Links zu Centgebote.tv

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Testberichte auf Dooyoo.de 

Crazyhammer  

Crazyhammer.de

Crazyhammer, seit Mitte 2009 auf dem Markt ist nach anfänglichen Startproblemen ziemlich starkt expandiert, was wohl auch an den Unterstützenden Parteien liegen dürfte. Die Investitionen in die Plattform sind wesentlich höher, als in oben genannte. Zuerst ist Crazyhammer nur in Deutschland gestartet, seit Anfang des Jahres 2010 gibt es Crazyhammer in sehr vielen anderen europäischen Ländern. Das führt dazu, dass die Auktionen jetzt rund um die Uhr laufen, es allerdings auch größere Konkurrenz gibt.

Der Betreiber der Plattform ist früher mal aufgrund anderer Geschäftsmodelle in Verruf gekommen. Da dieses Thema aber geklärt wurde, sollte man dies nicht als Grund nehmen sich nicht anzumelden.

Da die Plattform noch relativ jung ist, gibt es auch noch nicht sooo viele Nutzer. Das heißt, dass man dort auch noch viele Schnäppchen machen kann. Vorteilhaft ist auch, dass es eine Sofortkaufoption gibt. Wobei Option wäre übertrieben gesagt. Wenn man einen Artikel nicht ersteigern konnte, kann man den Betreiber eine Mail schicken und den Artkel per Sofortkauf erwerben. Wenn das als Klickoption eingeführt werden würde, wäre dies natürlich zu begrüßen.

Aber ich denke, so wie es jetzt ist, ist das ganze attraktiver für den Betreiber, da sich nicht so viele Menschen die Mühe machen um eine Email zu schreiben oder die Möglichkeit garnicht registrieren.

Bei Crazyhammer kann man auch per Telefon oder per SMS bieten. Ich habe das allerdings noch nicht ausprobiert, denn ich zweifle persönlich noch an der Schnelligkeit dieser Methode. Vorteilhaft ist natürlich, dass man sich vorher nicht anmelden muss. Aber sollte man gewinnen, muss man sowieso seine Daten angeben. Also kann man sich auch gleich anmelden ;)

In der Gewinnübersicht, sieht man wieviel der Bieter gespart hat unter Zurechnung seiner abgegebenen Gebote. Dies führt dazu, dass nicht wie bei Centgebote die Ersparnis so hoch ausfällt. Aber meist noch deutlicher als der Originalpreis.

Aber auch hier kann man nur die letzten 10 Gebote sehen und die Transparenz über die abgegebenen Gebote ist ein wenig enttäuschend. Dafür kann man alle abgelaufenen Auktionen sehen und nachvollziehen zu welchen Zeiten, von welchem User, welcher Artikel ersteigert wurde.

Ich denke, solange Crazyhammer noch nicht solch mediale Aufmerksamkeit erreicht wie einige andere Plattformen, kann man hier durchaus noch Schnäppchen machen. Aber auch hier sollte jeder selber entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt.

Crazyhammer

 

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Testberichte auf Dooyoo.de 

Dealstreet  

Dealstreet.de

Die Upside Shopping GmbH ist im Mai 2009 mit ihrer Onlineplattform gestartet. Vor einiger Zeit wurde auch das Design erneuert. Dies hängt wohl damit zusammen, dass Dealstreet.de einen bzw. mehrere großen Venture Capital Investoren gewinnen konnte.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Dealstreet derzeit häufig in der TV-Werbung anzutreffen ist. Dies führ natürlich dazu, dass die Userzahlen rapide ansteigen und die Konkurrenz (beim ersteigern) immer größer ist. Zur zeit wird wohl auch über eine Expansion in weitere europäische Länder nachgedacht.

Von der Aufmachung her ist die Seite sehr gut gegliedert. In der Übersicht kann man alle wichtigen Informationen sehen. Restzeit, Gebotsbetrag, Auktionstyp und der Auktionpreis sind sehr gut sichtbar.

Im Gegensatz zu Crazyhammer gibt es bei Dealstreet.de die Sofortkaufoption direkt integriert. Und im Gegensatz zu den meisten anderen Auktionshäusern ist der Direktkaufpreis deutlich niedriger. Im Vergleich zum Onlineshop wohl immer noch teuer, aber im Vergleich zu anderen Auktionshäuser wirklich optimal.

Besonder hervorzuheben ist hier auch noch, dass der Versand kostenlos ist. Bei den meisten anderen Plattformen muss man bis zu 10 Euro für die Versandkosten berappen.

 

Per Telefon oder SMS kann man hier nicht bieten, aber wie schon oben genannt erkenne ich hierdurch auch keinen nennenswerten Vorteil.

Bei vielen Auktionen gibt es sogenannte Free Bids zusätzlich zum Gewinn. Das ist natürlich super für den Anbieter, denn so hält er den User bei der Stange und Free Bids werden später nicht auf den Kaufpreis angerecht. Im Vergleich zu Swoopo, gibt es allerdings sehr wenig zusätzliche Gebote dazu. Das muss natürlich nicht negativ sein, denn so ist der Kaufpreis wie eben schon gesagt deutlich niedriger. Zum Beispiel kostet ein Macbook Pro mit 13,3 Zoll bei Delastreet 1066 Euro (genauso viel wie bei Amazon.de) bei Swoopo hingegen kostet es gleich 1298 Euro.

Negativ ist leider auch hier, dass man nur die letzten 6 Gebote sehen kann und daher auch kaum einen Überblick über die letzten Bieter der Auktione bekommt. Die Übersicht über die beendeten Auktionen ist hier wesentlich besser gelungen. Denn man kann leicht erkennen, wer welche Auktion gewonnen hat und wie oft ein und derselbe User einen Artikel ersteigert hat.

Mal abgesehen davon, dass zur Zeit relativ viel Werbung läuft finde ich diese Plattform noch mit am besten, da der Direktkaufpreis angemessener ist als auf anderen Portalen, es aber trotzdem möglich ist gute Schnäppchen zu machen. Aber wieso oft, sollte jeder selbst entscheiden.

Dealstreet

 

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Eine Diskussion auf Netzwelt.de 

Testberichte auf Ciao.de 

Hammerdeal  

Hammerdeal.de

Hammerdeal.de ist eigentlich für Niedrigstpreis Auktionen bekannt. Aber da man wohl auch dort festgestellt hat, dass man die User mit Centauktionen schön unterhalten kann und viel Geld verdienen kann, sind jetzt zum Großteil nur noch Centauktionen auf der Plattform zu finden.

Oben auf der Seite, möglichst zentral im Blickfeld des Users sind die Niegrigstpreis Auktionen dargestellt. Meist handelt es sich um schicke Autos, die für nur ein Paar Cent ersteigert werden können ;)

Rechts oben auf der Seite sieht man sofort, welche Vorteile man als User bekommt:

1. Seriös und immer transparent

2. Kostenlose Mitgliederauktionen

3. Zwei kostenlose freigebote

Bei der Transparenz muss ich zugeben, ist das optimal gelöst. Ich kenne kein anderes Auktionshaus, bei dem man so gut nachvollziehen kann, wer was wann gewonnen hat.

 

Leider fällt dabei schnell auf, dass auf Hammerdeal.de immer die gleichen Leute gewinnen. Und leider auch mehrmals den gleichen Artikel ersteigern. Als Verlierer solcher Auktionen fragt man sich da natürlich, was man mit mehreren Konsolen oder Staubsaugern anfangen soll. Und wieso begrenzt der Anbieter nicht die Möglichkeit, dass ein User immer wieder den gleichen Artikel ersteigern kann?

In der Gebotsübersicht kann man die letzten 25 Geboten sehen. Das ist absolut TOP im Vergleich zu anderen Auktionen. Allerdings dann auch hier immer wieder die gleichen Namen zu sehen. Außerdem muss man erst mal auf den richtigen Reiter klicken um die Übersicht zu sehen. Eine allumfassende Übersicht wäre mir hier lieber.

Seit Anfang des Jahres hat Hammerdeal.de das faire Ersteigern angeboten. Das sieht so aus, dass man den Artikel per Sofortkauf erhält wenn man nicht der höchstbietende ist. Im Vergleich zu anderen Plattformen ist das hier aber auch suboptimal gelöst, denn die abgegebenen Gebote werden nicht auf den Verkaufspreis angerechnet, sondern man bekommt Sie als Freebids zurück. Das bedeutet, dass man den vollen Kaufpreis bezahlen muss und beim nächsten Produkt bei dem die Freebids eingesetzt werden, diese natürlich nicht beim Sofortkauf erstattet werden.

Also ich persönlich würde mich freuen, wenn die Gewinne pro User beschränkt werden würden und die Übersicht ein bisschen besser gegliedert wird. Aber probiert es einfach selber einmal aus. Es gibt ja immerhin 2 Freigebote, damit kann man die Plattform ja einfach mal testen.

Hammerdeal

 

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Testberichte auf Dooyoo.de 

snipster  

Snipster.de

Snipster ist im Vergleich zu den anderen Plattformen noch sehr jung. Gestartet im 4. Quartal 2009 hat Snipster bis jetzt allerdings schon eine Menge User. Ich persönlich habe noch keine Werbung von Snipster gesehen, oder gehört, denke aber schon, dass Sie irgendwo größer Werbung machen. Anders ist mir dieser Useranwuchs nicht zu erklären.

Vielleicht haben Sie aber auch garnicht so viele User, nur die User die Sie haben geben sehr viel Geld aus. Von der Aufmachung her finde ich das Design sehr gelungen, auch wenn es ein gekauftes Script von einer Internetseite ist, dass nur ein wenig modifiziert wurde.

Dafür wurden die Optionen, die dem User zur Verfügung stehen stark erweitert. Schon auf der Startseite fällt auf, dass immer ein Artikel oben groß dargestellt wird und andere aktive Auktionen darunter. Nicht so viele Angebote wie bei Crazyhammer, Dealstreat und Swoopo, aber immer noch genug. Öffnungszeiten laut Betreiber 9:00 Uhr bis 23 Uhr.

Bei jedem Artikel ist ein Aktivitätsindex angezeigt, der angibt wieviel Nutzer bei diesem Artikel mitbieten. Wobei genau genommen stimmt das nicht. Es zeigt zwar an, wenn viele Leute auf einen Artikel bieten, aber es ist nicht erläutert, ab wieviel Usern "viel" anfängt.

 

Die Bietübersicht ist sehr umfangreich. Man sieht den Artikel, den Aktivitätsindex, Auktionsdetails und eine Gebotshistorie auf einen Blick. Wenn man auf den einzelnen Bieter klickt, öffnet sich ein DHTML-Layer der angibt, bei wievielen Auktionen der Bieter schon mitgemacht hat und wie viele Gebote er an diesem Tag bereits investiert hat. Das finde ich sehr hilfreich, so muss man seine Gegner nicht so lange beobachten und bekommt die Infos sofort.

Des Weiteren sehr positiv ist, dass der zweit- und der drittplatzierte meist ein sogenannten Cashback bekommt. Das heißt, derjenige der nicht gewinnt bekommt eine bestimmte Anzahl an Geboten zurück. Dies führt allerdings dazu, dass die Gebotspreise höher ausfallen als ohne Cashback.

Man kann auch direkt sehen, von welchem Anbieter man den Artikel geliefert bekommt.

Was ich allerdings sehr negativ empfinde ist, dass es keine Sorfortkaufoption gibt. Also wenn man nicht gewinnt ist das Geld weg. Da bringt einem die Cahsback Funktion auch nicht sonderlich viel. Also für mich ist diese Plattform daher suboptimal.

Bei der Anmeldung bekommt man allerdings 3 Freebids mit denen man die Plattform einmal aufprobieren kann.

Snipster

 

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swoopo  

Swoopo.de

Swoopo ist der Dinosaurier oder auch das Urgestein unter den Entertainement Shopping Portalen. Bereits seit 2005 betreibt die Entertainement Shopping AG dieses Portal. Früher hieß es mal Telebid. Aber im Zuge der Internationalisierung wurde es in Swoopo umgetauft.

Swoopo hat über 2,5 Millionen Mitglieder. Das führt einerseits dazu, dass sehr viele Artikel verkauft werden, andererseits aber auch dazu, dass viele User auf die Artikel mitbieten und der Preis damit umso höher ausfällt.

Genauso wie Dealstreet.de hat auch Swoopo Kapitalgeber aquiriert und es wurden schon über 12 Millionen Euro in diese Plattform investiert. Viele sind wohl in letzter Zeit auch durch die TV-Werbung auf Swoopo aufmerksam geworden.

Da Swoopo nicht nur in Europa, sondern auch in den USA, Kanada und Japan ein und die selben Artikel versteigert, muss man die Zeitverschiebung bei der Auswahl des optimalen Zeitpunktes mit einbeziehen.

Allerdings gibt es auch hier, Auktionen die nur für Anfänger sind, da man bei sovielen Erfahrenen User nur schwer Chancen auf einen Gewinn hat.

Es gibt mittlerweile schon unzählige Seiten, auf denen Strategien für Swoopo besprochen werden, oder Seiten mit nützlichen Tools nur für diese Plattform. Hier gilt mehr als bei anderen Ein Cent Auktionshäusern, dass man seine Gegner beobachten sollte. Denn es gibt einfach so viele davon.

Im Vergleich zu den andern Anbietern ist die Übersicht bei einer einzelnen Auktion sehr gut gelungen. Man sieht die Gebotshistorie der letzten 9 Bieter und man sieht auch wieviel Nutzer in den letzten 15 Minuten mitgeboten haben.

Leider ist der Sofortkaufpreis, der immerhin per Option angeboten wird, im Vergleich zu anderen Plattformen wie z.B. Dealstreet.de ziemlich teuer. Man bekommt zwar überall reichlich Freebids dazu, allerdings werden diese bei einem erneuten Kauf nicht mehr angerechnet.

Gut hingegen finde ich, dass man bestimmte Produkte nicht so oft ersteigern kann wie auf anderen Portalen. Bei Swoopo ist die Anzahl ersteigerbarer Artikel auf 8 pro Monat begrenzt. Hierzu zählen zwar nicht alle Artikel, aber die mesiten teuereren.

Wer bei der Registrierung den Gutscheincode "Willkommen10" eingibt, bekommt einen 10 Euro Gutschein. Ich bin aber auch schon darauf hereingefallen, denn den Gutschein bekommt man nicht einfach so um sich davon Gebote zu kaufen, sondern erst wenn man einen Artikel erfolgreich ersteigert hat.

Swoopo

 

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Testberichte auf Dooyoo.de 

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